Kann man Fremdgehen verzeihen?

Ja, es ist möglich Fremdgehen zu verzeihen.

Aber es ist ein Prozess, mit vielen unterschiedlichen Phasen.

Denn es muss neues Vertrauen aufgebaut werden.

 

Ist Fremd gehen zu verzeihen?

Im ersten Moment bestimmt nicht!

Denn man fühlt sich verraten, und absolut gedemütigt. Und das Vertraue ist komplett erschüttert.

Aber mit Abstand und vielen Gesprächen ist es möglich neues Vertrauen aufzubauen

Fremdgehen zu verzeihen, ist ein Prozess.

 Wir haben in unseren Paarberatungen immer wieder erlebt, dass dieser Prozess auch ein großes Potential an Persönlichkeitsentwicklung hat. Und in ihm auch ein großer Selbstheilungsprozess steckt.

Schafft es der betrogene Partner, das Fremdgehen zu verzeihen, kann das für das Paar auch der Anfang von etwas Neuem sein, das der Realität und den Bedürfnissen der Partner besser entspricht.

Fremdgehen verzeihen: Vorwurf – Gegenvorwurf

Schlafstörungen, Albträume, Entwertungsgefühle und Wutausbräuche – die gehören in diesen Prozess hinein. Und das ist schwer auszuhalten für den Anderen.

Und wirkliches verzeihen ist in dieser Phase auch nicht möglich.

Aber genau diese Phase gehört zum Heilungsprozess dazu.

Dem Betrogenen die Möglichkeit zu geben sich Luft zu machen.

Und meist geschieht es dann, dass der untreue Partner mit Gegenvorwürfen kommt. Er hätte sich abgelehnt gefühlt, sei im wahrsten Sinne des Wortes in die Arme der anderen getrieben worden.

Wie berechtigt die Vorwürfe auch sein mögen – wenn sich ein Partner oder sogar beide sich auf Vorwürfe festlegen und nichts anderes zulassen, dann ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt..

Denn Vorwürfe sind immer vergangenheitsorientiert. Mit diesem Verhalten ist es unmöglich, das Fremdgehen zu verzeihen.

Abenteuer oder Sicherheit?

Eine Affäre erschüttert eine Beziehung in ihren Grundfesten.

 

Und manchen Paaren wird darüber klar, dass ihnen beiden in der Beziehung einiges gefehlt hat, und noch fehlt.

Denn ein Partner kann nicht alles leisten:

Geborgenheit und Sicherheit auf der einen Seite. Und Abenteuer und Aufregung auf der anderen Seite.

Und auch nicht nur einer ist dafür verantwortlich.

In einer Partnerschaft leben zwei Menschen.

Und wenn einem das Abenteuer fehlt, dann ist es die eigene Aufgabe das zu kommunizieren, und es zu erschaffen.

Mit diesem Widerspruch sind übrigens beide Partner konfrontiert. Paartherapeuten nennen das auch die "Monogamie-Falle".

Häufig geht Sicherheit vor Abenteuer.

Nach dem Fremdgehen: Hat die Beziehung noch eine Chance?

Fakt ist, der Vertrauenszustand wie vorher wird lange Zeit brauchen, bis er wieder hergestellt ist.

Der Schritt in die Zukunft braucht Mut. Und von beiden Seiten eine ehrliche Kommunikation.

Die Entscheidung, ob das Fremdgehen verziehen und der Beziehung eine neue Chance gegeben werden kann, setzt voraus, dass die Partner ihre Situation reflektieren. Und auch sich selbst reflektieren. Das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen.

Dazu können sie sich folgende Fragen stellen:

Was finde ich an meinem Partner heute attraktiv?
Würde ich ihn heute noch einmal heiraten?
Von welchen überholten, schlechten Gewohnheiten sollten wir uns trennen?
Welche Art Beziehung möchte ich mit ihm?
Welchen Alltag will ich?
Welche neuen Verabredungen wollen wir treffen?
 

Es ist aber auch eine Chance, die Partnerschaft glücklicher zu gestalten. Weil Probleme, die vorher unter den Teppich gekehrt wurden, endlich klar und ehrlich ausgesprochen werden.

Das Kennenlerngespräch ist kostenlos

Paarberatung von Monika Schwarz

www.monikaschwarz.de

 

Ist Fremd gehen zu verzeihen?

Im ersten Moment bestimmt nicht!

Denn man fühlt sich verraten, und absolut gedemütigt. Und das Vertraue ist komplett erschüttert.

Aber mit Abstand und vielen Gesprächen ist es möglich neues Vertrauen aufzubauen

Fremdgehen zu verzeihen, ist ein Prozess.

 Wir haben in unseren Paarberatungen immer wieder erlebt, dass dieser Prozess auch ein großes Potential an Persönlichkeitsentwicklung hat. Und in ihm auch ein großer Selbstheilungsprozess steckt.

Schafft es der betrogene Partner, das Fremdgehen zu verzeihen, kann das für das Paar auch der Anfang von etwas Neuem sein, das der Realität und den Bedürfnissen der Partner besser entspricht.

Fremdgehen verzeihen: Vorwurf – Gegenvorwurf

Schlafstörungen, Albträume, Entwertungsgefühle und Wutausbräuche – die gehören in diesen Prozess hinein. Und das ist schwer auszuhalten für den Anderen.

Und wirkliches verzeihen ist in dieser Phase auch nicht möglich.

Aber genau diese Phase gehört zum Heilungsprozess dazu.

Dem Betrogenen die Möglichkeit zu geben sich Luft zu machen.

Und meist geschieht es dann, dass der untreue Partner mit Gegenvorwürfen kommt. Er hätte sich abgelehnt gefühlt, sei im wahrsten Sinne des Wortes in die Arme der anderen getrieben worden.

Wie berechtigt die Vorwürfe auch sein mögen – wenn sich ein Partner oder sogar beide sich auf Vorwürfe festlegen und nichts anderes zulassen, dann ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt..

Denn Vorwürfe sind immer vergangenheitsorientiert. Mit diesem Verhalten ist es unmöglich, das Fremdgehen zu verzeihen.

Abenteuer oder Sicherheit?

Eine Affäre erschüttert eine Beziehung in ihren Grundfesten.

 

Und manchen Paaren wird darüber klar, dass ihnen beiden in der Beziehung einiges gefehlt hat, und noch fehlt.

Denn ein Partner kann nicht alles leisten:

Geborgenheit und Sicherheit auf der einen Seite. Und Abenteuer und Aufregung auf der anderen Seite.

Und auch nicht nur einer ist dafür verantwortlich.

In einer Partnerschaft leben zwei Menschen.

Und wenn einem das Abenteuer fehlt, dann ist es die eigene Aufgabe das zu kommunizieren, und es zu erschaffen.

Mit diesem Widerspruch sind übrigens beide Partner konfrontiert. Paartherapeuten nennen das auch die "Monogamie-Falle".

Häufig geht Sicherheit vor Abenteuer.

Nach dem Fremdgehen: Hat die Beziehung noch eine Chance?

Fakt ist, der Vertrauenszustand wie vorher wird lange Zeit brauchen, bis er wieder hergestellt ist.

Der Schritt in die Zukunft braucht Mut. Und von beiden Seiten eine ehrliche Kommunikation.

Die Entscheidung, ob das Fremdgehen verziehen und der Beziehung eine neue Chance gegeben werden kann, setzt voraus, dass die Partner ihre Situation reflektieren. Und auch sich selbst reflektieren. Das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen.

Dazu können sie sich folgende Fragen stellen:

Was finde ich an meinem Partner heute attraktiv?
Würde ich ihn heute noch einmal heiraten?
Von welchen überholten, schlechten Gewohnheiten sollten wir uns trennen?
Welche Art Beziehung möchte ich mit ihm?
Welchen Alltag will ich?
Welche neuen Verabredungen wollen wir treffen?
 

Es ist aber auch eine Chance, die Partnerschaft glücklicher zu gestalten. Weil Probleme, die vorher unter den Teppich gekehrt wurden, endlich klar und ehrlich ausgesprochen werden.

 

 

 

 

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